Dieser Artikel erschien am 29. Juli 2012 in Ausgabe 30 der nr-logo.jpg

Erfolg durch Kompetenz & Service

30 Jahre Beate Antoniewitz Hausverwaltungen: Aufgabenfeld ist umfangreicher und komplizierter geworden

team.jpg Frauenpower: (v.l.) Angela Mühlentien, Beate Antoniewitz und Sandra Wienhaus.

Wenn ein Dienstleistungsunternehmen über viele Jahre erfolgreich am Markt ist, dann ist das nicht nur auf eine gelungene Geschäftsidee und erfolgreiche Strategie zurückzuführen, sondern auch auf Zuverlässigkeit, Bodenständigkeit und vor allem auf ein stets aktualisiertes, kundenorientiertes Know How. Das gilt ganz besonders für die Branche, in der Beate Antoniewitz tätig ist: Seit 30 Jahren ist sie Inhaberin einer Hausverwaltung – drei Jahrzehnte, in denen sich viel bewegt hat.

Angefangen hat alles in Frankfurt. Am 1. August 1982 machte sich Beate Antoniewitz in der heiß umkämpften Immobilienbranche der Mainmetropole selbstständig. „Damals haben sich oft an die hundert Leute auf eine Wohnungsanzeige gemeldet; das Telefon stand nie still“, erinnert sich Beate Antoniewitz an diese Zeit. 14 Jahre arbeitete die gebürtige Steinhäuserin in der Großstadt und sammelte hier unschätzbare Erfahrungen, bevor sie den Firmensitz und ihren Lebensmittelpunkt in ihren beschaulichen Heimatort verlegte.

In all den Jahren hat sich viel getan: „Unser Aufgabenfeld ist so vielseitig und umfangreich geworden, das hätte ich mir vor dreißig Jahren nicht träumen lassen“, sagt Beate Antoniewitz im Rückblick auf die lange Zeit und die vielen Veränderungen, denen die Branche in diesen Jahren unterworfen war. Permanente Aktualisierungen im Mietrecht, eine Flut an Formularen und Anträgen, immer aufwändigere Heiz- und Nebenkostenabrechnungen - „da blickt der Laie kaum noch durch, und auch wir müssen uns ständig weiterbilden und auf dem Laufenden bleiben“, so Beate Antoniewitz.

Mit „wir“ meint sie auch ihre beiden Mitarbeiterinnen Sandra Wienhaus und Angela Mühlentien, die gemeinsam mit ihrer Chefin insgesamt 185 Objekte in einem Umkreis von 80 Kilometern betreuen. Von der Abwicklung der Mietformalitäten über die Vergabe von Reparaturaufträgen, vom Hausmeisterservice und der Bearbeitung von Versicherungsschäden bis hin zum Erstellen der Nebenkostenabrechnung reicht der Service der kompetenten Damenmannschaft. Die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern gehört ebenso dazu wie die von Gewerbeobjekten. Ein 24-Stunden-Service garantiert auch im Notfall ständige Einsatzbereitschaft.

Mit diesem umfangreichen Servicepaket haben sich Beate Antoniewitz und ihr Team nicht nur bei privaten Vermietern einen Namen gemacht, sondern auch bei vielen Firmen, die ihre Büros, Kanzleien oder Praxen in die Hände der Beate Antoniewitz Hausverwaltungen geben – und das seit 30 Jahren.


Klare Aufgabenteilung

Kompetente Ansprechpartnerinnen für Probleme rund um‘s (Miets-)Haus

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Geschäftsführerin Beate Antoniewitz

kümmert sich um den Abschluss von Mietverträgen, Heiz- und Nebenkostenabrechnungen, Wohnungsabnahmen, Rechnungswesen und die Kontrolle der Hausmeister.

Portfolio

Breites Tätigkeitsfeld

Allgemeine Leistungen
  • Monatsabrechnungen
  • Kontoführung
  • Überwachung von Zahlungseingängen
  • Behörden- und Mieterkorrespondenz
  • Mahnwesen und Vertretung bei Gericht
  • Bearbeitung von Mieteranliegen
  • Einhaltung der Hausordnung
  • Angebotseinholung
  • Beauftragung und Überwachung der Handwerker
  • Abschluss und Einhaltung der Wartungs- und Versicherungsverträge
  • Überwachung / Meldung der Hausmeisterservice
  • Bearbeitung von Versicherungsschäden
  • Erreichbarkeit in Notfällen (Tag und Nacht)
Vermietung
  • Wohnungsabnahme
  • Besichtigung mit Mietinteressenten
  • Wohnungsübergabe
  • Abschluss von Mietverträgen
  • Antragsbearbeitung der Wohnberechtigungsscheine bei öffentlich gefördertem Wohnraum
  • Überprüfung der Bonität
Abrechnungen
  • Erstellen der Nebenkostenabrechnungen
  • Zählerablesung
  • Jahresabschluss
  • Zusammenstellung der Unterlagen für den Steuerberater
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Sandra Wienhaus

ist für Buchhaltung, Telefonzentrale, Mahnungen, Wohnungsbesichtigungen und den allgemeinen Schriftverkehr zuständig.
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Angela Mühlentien

organisiert Wohnungsbesichtigungen und kümmert sich um Mietbescheinigungen, Versicherungsfälle, Auftragsvergabe, das Einholen von Angeboten und Zählerablesungen.

Die Zukunft ist „barrierefrei“

Die NR im Gespräch mit Beate Antoniewitz über Verordnungen, Mietnomaden und den Immobilienmarkt

anton-archiv.jpg Erfolgreiche Geschäftsfrau: Seit 30 Jahren ist Beate Antoniewitz in der Immobilienbranche tätig. Als Hausverwalterin betreut sie zur Zeit 185 Objekte in einem Umkreis von rund 80 Kilometern. Pro Jahr macht sie mindestens 250 Nebenkostenabrechnungen, nicht eingerechnet die Abrechnungen für externe Kunden.

Frau Antoniewitz, Sie sind seit 30 Jahren in der Immobilienbranche. Was hat sich in dieser langen Zeit geändert?

Es hat sich jede Menge geändert, und das bleibt auch so. Zum Beispiel gibt es viel mehr und ständig neue Verordnungen, die man als Vermieter beachten muss. Ich nenne hier nur mal die geplanten Änderungen der Trinkwasserund Heizkostenverordnung oder auch die Energieausweise, die vor einigen Jahren eingeführt wurden. Wer eine Immobilie besitzt, egal ob privat vermietet oder als Geschäftshaus genutzt, ist allein schon mit dem Behörden- und Papierkram oft überfordert. Ganz zu schweigen von Vorschriften, Mietgesetzen,Abrechnungen – für einen Laien ist das kaum noch zu leisten.


Es scheint also sehr aufwändig zu sein, Mieter und Vermieter zufrieden zu stellen, das Haus in Schuss zu halten und die Verwaltungs- und Abrechungsarbeit zu leisten. Macht Ihnen das Spaß?

Wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht, dann macht man was falsch, oder es ist der falsche Job. Im Laufe der Jahre haben meine Mitarbeiterinnen und ich soviel Erfahrung gesammelt, dass wir mit dieser tatsächlich sehr umfangreichen Aufgabenstellung gut klarkommen und unsere Auftraggeber zufriedenstellen können. Was aber definitiv keinen Spaß macht, ist die zunehmende Zahl von Mietnomaden, also von Mietern, die ihre Miete nicht zahlen und, wenn der Rauswurf droht, in die nächste Mietwohnung ziehen und so einen Vermieter nach dem anderen um seine Miete prellen. Das kommt leider immer häufiger vor.


Wie sieht in Ihrem Geschäftsgebiet zwischen Bielefeld im Norden, dem Sauerland im Süden, Dortmund im Westen und Bad Driburg im Osten eigentlich momentan die Mietsituation aus?

Der Wohnungsmarkt ist derzeit fast ausgeglichen. Es gibt kaum Leerstände, aber auch keinen starken Nachfrageüberhang.


Was rät die Expertin: Macht es Sinn, sein Geld in Immobilien zu investieren?

Wer heute daran denkt zu bauen, sollte auf jeden Fall behinderten- bzw. seniorengerecht bauen. Auf Dauer werden nette Zwei- bis Dreizimmerwohnungen mit Balkon und Aufzug stark nachgefragt werden. Sie sollten aber auf jeden Fall barrierefrei sein und entweder eine zentrale Lage oder gute Verkehrsanschlüsse haben. In solchen Immobilien liegt die Zukunft.